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 | Homöopathie |
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Die Homöopathie wurde von Samuel Hahnemann begründet. Der Grundsatz lautet "Ähnliches mit ähnlichem heilen" ("Similia similibus currentur"). Als Beispiel hierfür kann man die Küchenzwiebel verwenden: Eine normale Zwiebel ruft beim Essen oder Einatmen der Dämpfe eine Reizung der Augen hervor (sie tränen) und die Nase läuft, wobei das Sekret eher scharf ist. So wird bei einem Schnupfen mit scharfen Sekret und tränenden Augen Zwiebel - homöopathisch verdünnt (Bsp: Allium cepa D12) - verwendet. Es gibt derzeit ca. 2000 homöopathische Mittel, die verwendet werden. Hahnemann selbst hat nur einen Teil davon erforscht. Es werden jedoch immer wieder neue Mittel gefunden und erprobt. Die Mittel gibt es in unterschiedlichen Potenzen. Eine Potenz beschreibt, wie oft das Mittel verdünnt wurde - z.Bsp. D12 wurde 12 Mal verdünnt. Der Buchstabe vor der Potenz gibt an, in welchem Verhältnis. Üblich sind D- und C-Potenzen, D heißt 1:10, C 1:100. Es gibt auch LM- oder Q-Potenzen. Diese werden jedoch etwas anders verdünnt als C- und D-Potenzen. Niedrige Potenzen wie die 6. oder 12. werden in akuten Fällen verwendet. Mittelhohe wie die 30. oder 200. werden bei chronischen Beschwerden verwendet. Hochpotenzen wie die 1000. oder höher finden ihren Einsatz ebenfalls bei chronischen Beschwerden. Diese sollten jedoch nur im Rahmen einer vollständigen Anamnese von einem erfahrenen Therapeuten verwendet werden. Vor allem bei höheren Potenzen können Erstverschlimmerungen auftreten. Das heißt, die Beschwerden werden im ersten Moment stärker bevor die Wirkung des Mittels einsetzt. Deshalb sollte ein homöopathisches Mittel immer mit Bedacht ausgewählt und im Zweifel eine niedrige Potenz verwendet werden. In seltenen Fällen kann nach der Einnahme des Mittels Müdigkeit auftreten, die vor allem in akuten Fällen jedoch schnell wieder vorbei ist. Andere unerwünschte Wirkungen treten in der Regel nicht auf. Deshalb kann die Homöopathie auch bei Säuglingen, Kleinkindern und Senioren sehr gut verwendet werden. Auch für Tiere kann man sie einsetzen. Die Wirkung der Mittel bezieht sich - wie oben bereits angeschnitten - nicht nur jeweils auf ein Symptom, sondern jeweils auf einen ganzen Symtomenkomplex. Dabei ist es vor allem bei akuten Erkrankungen so, dass nicht alle Symptome auftreten müssen, damit ein Mittel angezeigt ist. Es sollte jedoch ein für das Arzneitmittel typisches Symptom nicht gegenteilig zu den bestehenden Beschwerden beschrieben sein, Bsp: Allium cepa ist bei Fließschnupfen und der Patient hat Stockschnupfen. Aber auch aus diesem Grund kann man nicht ein bestimmtes Mittel gegen eine bestimmte Erkrankung empfehlen. Gerade bei chronischen Beschwerden sollte außer den Symptomen auch die psychische Verfassung mit einbezogen werden. Fragen Sie uns persönlich nach dem für Sie geeigneten Arzneimittel, wenn Sie Ihre Beschwerden homöopathisch behandeln wollen!
(c) Elisen-Apotheke
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